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Start des Portals im Oktober hatte viel Empörung ausgelöst

AfD-Lehrerportal
Rund 6800 Meldungen eingegangen

Der Start des AfD-Lehrerportals im Oktober hatte viel Empörung ausgelöst - Symbolbild.
Der Start des AfD-Lehrerportals im Oktober hatte viel Empörung ausgelöst - Symbolbild. © Foto: dpa/Armin Weigel
dpa / 12.02.2019, 17:46 Uhr
Berlin (dpa) Über das umstrittene Lehrerportal der Berliner AfD-Fraktion sind seit dem Start vor rund vier Monaten Tausende Meldungen eingegangen. Etwa 6800 Nutzer kontaktierten die Fraktion, wie diese am Dienstag mitteilte. Auf der Internetseite können Schüler und Eltern über ein Kontaktformular informieren, wenn sich etwa Lehrer im Unterricht kritisch zur AfD äußern.

Die Fraktion will damit nach eigener Darstellung zur Durchsetzung des Neutralitätsgebots an den Berliner Schulen beitragen. Der Start des Portals im Oktober hatte viel Empörung ausgelöst, andere Politiker verurteilten das Vorgehen der AfD. Eine Befürchtung war, dass politisch missliebige Lehrkräfte an den Pranger gestellt werden könnten.

Fast alle der eingegangenen Anliegen konnten nach AfD-Angaben durch Tipps gelöst werden, wie man mit der eigenen Kritik auf den Lehrer zugeht. In bislang 15 Einzelfällen suchte die Partei nach eigenen Angaben den Kontakt zu allen Beteiligten. Auch in anderen Bundesländern hatte die AfD solche Portale eingerichtet.

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