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Stadionbau
Hertha wertet Tegel-Vorschlag des Senats als "gutes Signal"

Noch spielt Fußball-Bundesligist Hertha BSC im Berliner Olympiastadion.
Noch spielt Fußball-Bundesligist Hertha BSC im Berliner Olympiastadion. © Foto: Andreas Gora/dpa
dpa / 16.05.2019, 12:14 Uhr
Berlin Fußball-Bundesligist Hertha BSC wertet den Vorschlag des Berliner Senats, den Flughafen Tegel als alternativen Standort für einen Stadion-Neubau zu prüfen, positiv.

"Es ist ein gutes Signal, dass die Landesregierung die Bedeutung einer eigenen Arena für Hertha BSC anerkennt", sagte Pressesprecher Marcus Jung am Donnerstag, "gemeinsam mit den Beteiligten aufseiten des Senats werden wir die Idee, auf dem Gelände des Flughafens Tegel eine Arena in der entsprechenden Größe zu errichten, gerne ernsthaft prüfen." Für eine detailliertere Einschätzung sei es aber noch zu früh.

Der Berliner Senat hatte in Person von Innen- und Sportsenator Andreas Geisel (SPD) den neuen Vorschlag unterbreitet. "Wenn Hertha einen Neubau in Berlin will, wäre der Flughafen Tegel ein Standort", sagte Geisel der "Bild"-Zeitung (Donnerstag). Diesen Plan bestätigte der Sprecher der Berliner Innenverwaltung, Martin Pallgen, der dpa. Ob Tegel aufgrund verschiedener Faktoren überhaupt geeignet wäre, ist aber nicht nur wegen der derzeitigen Verkehrsanbindung noch nicht geklärt. "Es müsste dann geprüft werden", sagte Geisel.

Der Bundesligist hatte den Flughafen Tegel bei der Suche nach einem geeigneten Ort für den Bau einer rein privat finanzierten Fußball-Arena mit geprüft, dann aber nicht weiter verfolgt. Für Hertha kam bislang nur ein Neubau im Olympiapark infrage, nachdem die Alternative Ludwigsfelde von den Mitgliedern abgewählt wurde. Zudem war der Verein in der Vergangenheit skeptisch, weil ein Umzug nach Tegel nicht bis 2025 realisierbar sei.

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