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Dialog
Neues Projekt gegen Antisemitismus gestartet

Susanne Krause-Hinrichs, Geschäftsführerin der F.C. Flick Stiftung (v.l.), Sawsan Chebli, Staatssekretärin für bürgerschaftliches Engagement, und Dervis Hizarci, Vorsitzender der KlgA e.V. beantworten während einer Pressekonferenz zur Vorstellung des Senats-Projekts "Tu’ was gegen Antisemitismus" Fragen von Journalisten.
Susanne Krause-Hinrichs, Geschäftsführerin der F.C. Flick Stiftung (v.l.), Sawsan Chebli, Staatssekretärin für bürgerschaftliches Engagement, und Dervis Hizarci, Vorsitzender der KlgA e.V. beantworten während einer Pressekonferenz zur Vorstellung des Senats-Projekts "Tu’ was gegen Antisemitismus" Fragen von Journalisten. © Foto: Wolfgang Kumm/dpa
dpa / 16.05.2019, 16:30 Uhr
Berlin (dpa) Der Berliner Senat hat ein neues Projekt gegen Judenhass gestartet.

Unter dem Motto "Tu’ was gegen Antisemitismus" sind eine ganze Reihe von Dialogveranstaltungen geplant, in die Jugendeinrichtungen, Nachbarschaftszentren, Vereine, kirchliche Einrichtungen und andere Initiativen eingebunden werden. So sollen mehr Menschen in die Lage versetzt werden, Antisemitismus zu erkennen, zu benennen und sich dagegen positionieren zu können.

"Die Angriffe auf jüdisches Leben in Berlin gehören inzwischen für viele Jüdinnen und Juden leider zum Alltag", sagte die Staatssekretärin für bürgerschaftliches Engagement, Sawsan Chebli. "Wie Gift breitet sich Antisemitismus immer weiter in unserer Gesellschaft aus, er erscheint immer offener, immer aggressiver." Dafür dürfe es keinen Raum geben, nötig seien eine klare Haltung ebenso wie wirksame Gegenmaßnahmen. Dazu werde auch eine wache und engagierte Zivilgesellschaft gebraucht.

Das Projekt ist ein Teil der neuen Landeskonzeption gegen Antisemitismus. Partner des Senats sind dabei die F. C. Flick Stiftung und die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus.

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