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Nach Halle
Bis auf weiteres erhöhter Schutz jüdischer Einrichtungen

Ein Polizeibeamter läuft vor der Neuen Synagoge Berlin.
Ein Polizeibeamter läuft vor der Neuen Synagoge Berlin. © Foto: Christoph Soeder/dpa
dpa / 10.10.2019, 11:17 Uhr
Berlin (dpa) "Diese Schutzmaßnahmen werden bis auf weiteres aufrecht erhalten - insbesondere auch mit Blick auf die noch anstehenden jüdischen Feiertage", sagte ein Sprecher der Innenverwaltung am Donnerstag. Die spürbare und sichtbare Präsenz von Sicherheitskräften gelte auch für Einrichtungen "jenseits von Synagogen".

Innensenator Andreas Geisel (SPD), der am Mittwochabend in Berlin bei der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße war, hatte der dpa gesagt: "Es geht nicht, dass Juden an ihren Feiertagen in Angst zu ihren Synagogen gehen müssen." Die jüdische Gemeinde in Halle habe einen schrecklichen Angriff erlebt. Die jüdische Gemeinde zu Berlin brauche ein Zeichen der Solidarität.

Der Präsident des Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, erklärte, der Anschlag in Halle treffe auch Berlin. Mehr denn je gelte: "Wir müssen zusammenhalten und zeigen, dass wir eine emotional wache Gesellschaft sind, in der wir uns gegenseitig schützen." Hier sei kein Platz für Hass.

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