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zum Angebot im Regionalverkehr
Erwartungen nicht erfüllt

Andreas Wendt
Andreas Wendt © Foto: Gerrit Freitag
Meinung
Andreas Wendt / 03.12.2019, 20:04 Uhr - Aktualisiert 04.12.2019, 11:35
Berlin (MOZ) Was der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg den täglich Zehntausenden Pendlern da zum Fahrplanwechsel Mitte des Monats auftischt, ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Mehr leider nicht.

Zu wenig, um tatsächlich für Entlastung in den überfüllten Zügen in und um Berlin zu sorgen und vor dem Hintergrund der Klimadebatte die Menschen vom Öffentlichen Personennahverkehr zu überzeugen.

Seit Jahren zerbrechen sich Verkehrsexperten aus Politik und Wirtschaft den Kopf darüber, wie Bus und Bahn dem Ansturm der Pendler vor allem im Speckgürtel gerecht werden und zugleich in der dünn besiedelten Fläche Brandenburgs eine attraktive Grundversorgung sichern können. Ein Stundentakt beim RE6 auch am Wochenende ist ein positives Signal. Auch die Express-Züge bei der S-Bahn sind ein Versuch, die Situation zu entschärfen. Wer aber gehofft hatte, jetzt, wo die Grünen sowohl in Berlin als auch in Brandenburg Regierungsverantwortung haben, dass der Nah- und Regionalverkehr eine gänzlich neue Qualität erreicht, sieht sich getäuscht. Der Musterknabe schlechthin, der RE1, bleibt begehrt, aber in seiner Kapazität überfordert. Und den erfreulichen IC-Halt in Oranienburg kann sich nicht der VBB auf die Fahne schreiben.

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