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Bundespräsident
Lammert würdigt zum 100. Geburtstag Lebensleistung von Weizsäckers

Altbundespräsident Richard von Weizsäcker steht bei seiner Rede während eines Festaktes im Hambacher Schloss im Ortsteil Hambach in Neustadt an der Weinstraße vor einer Deutschlandfahne. Der frühere Bundestagspräsident Norbert Lammert hat die Lebensleistung von Richard von Weizsäcker zu dessen 100. Geburtstag gewürdigt.
Altbundespräsident Richard von Weizsäcker steht bei seiner Rede während eines Festaktes im Hambacher Schloss im Ortsteil Hambach in Neustadt an der Weinstraße vor einer Deutschlandfahne. Der frühere Bundestagspräsident Norbert Lammert hat die Lebensleistung von Richard von Weizsäcker zu dessen 100. Geburtstag gewürdigt. © Foto: dpa/Ronald Wittek
dpa / 14.04.2020, 11:29 Uhr - Aktualisiert 14.04.2020, 12:40
Berlin (dpa) Der frühere Bundestagspräsident Norbert Lammert hat die Lebensleistung von Richard von Weizsäcker zu dessen 100. Geburtstag gewürdigt.

"Seine Amtszeit als Bundespräsident hat Maßstäbe gesetzt", sagte Lammert, der heute Vorsitzender der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung ist, der Deutschen Presse-Agentur. Und Lammert fügte hinzu: "Das gilt nicht nur, aber vor allem für seine berühmte Rede zum Kriegsende in Europa am 8. Mai, einem "Tag der Befreiung", dem wir in wenigen Tagen zum 75. Mal gedenken."

Lammert sagte weiter: "Die Rede war ein starkes Signal mit nachhaltiger Wirkung nach innen wie nach außen. Seine Aufforderung und erklärte Bereitschaft, der historischen Wahrheit ins Auge zu schauen, war eine Botschaft sowohl an die Deutschen wie an unsere Nachbarn, frühere Gegner und heutige Partner in der Welt." Der Geburtstag von Richard von Weizsäcker, "den wir in diesen turbulenten Tagen würdigen, gibt uns Gelegenheit, mit Respekt und Dankbarkeit an eine herausragende politische Lebensleistung im Dienste unseres Landes zu erinnern".

Richard von Weizsäcker wäre am Mittwoch, 15. April, 100 Jahre alt geworden. Er wurde am 15. April 1920 in Stuttgart geboren und starb am 31. Januar 2015 in Berlin. "Mit dem hohen Ansehen, das er auch international genoss, vermochte er als erster Präsident des vereinten Deutschland Vorbehalte gegenüber der künftigen Rolle der Bundesrepublik als größtem Mitgliedsstaat in einem zusammenwachsenden Europa abzubauen", sagte Lammert weiter.

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