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Integration
Weitere Flüchtlinge aus Griechenland in Berlin angekommen

Die Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln sind überfüllt. Die Geflüchteten werden deshalb aufs Festland gebracht, wie hier nach Piräus bei Athen. Berlin hat nun 18 Menschen aus den Lagern aufgenommen. (Archivbild)
Die Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln sind überfüllt. Die Geflüchteten werden deshalb aufs Festland gebracht, wie hier nach Piräus bei Athen. Berlin hat nun 18 Menschen aus den Lagern aufgenommen. (Archivbild) © Foto: Angelos Tzortzinis/dpa
dpa / 31.07.2020, 14:01 Uhr
Berlin (dpa) In Berlin sind am Freitag weitere Flüchtlinge aus überfüllten griechischen Lagern angekommen. Es handelt sich um fünf Familien mit 18 Menschen, wie die Sozialverwaltung auf dpa-Anfrage mitteilte. Sie landeten demnach mit einer Maschine aus Athen auf dem Flughafen Schönefeld.

Die Geflüchteten werden nun zunächst von Mitarbeitern des Sozialdienstes, Medizinern und Psychiatern im Hinblick auf ihre Schutzbedürftigkeit, ihren gesundheitlichen Zustand und mögliche Traumata untersucht und betreut.

Bereits vor einer Woche waren sieben Geflüchtete nach Berlin gekommen, die zuvor in einem griechischen Lager festsaßen. Sie durften wie auch die nun eingetroffenen Menschen im Zuge eines Hilfsprogramms des Bundes nach Deutschland reisen.

Bis Ende August sollen im Rahmen dieses Programms 928 Flüchtlinge aus Griechenland nach Deutschland kommen - teils kranke Kinder und Jugendliche mit Familienmitgliedern. Die Hauptstadt nimmt 142 davon auf und damit deutlich mehr als nach dem üblichen Länder-Verteilungsschlüssel.

In dem Flugzeuge, das in Schönefeld landete, saßen den Angaben zufolge 90 Flüchtlinge. Sie wurden auf acht Bundesländer verteilt, darunter Brandenburg. In Berlin werden am 11. August die nächsten Menschen aus Griechenland erwartet.

Der rot-rot-grüne Senat will noch mehr Flüchtlinge als bisher vorgesehen aufnehmen und plante dazu eigenes Landesprogramm. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) erteilte die dazu notwendige Zustimmung allerdings nicht. Das sorgte in Berlin für Verärgerung.

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