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Die Volleyball-Frauen von Aufsteiger VSV Grün-Weiß Erkner starten in die Regionalliga-Saison

Zwei Teams hinter sich lassen

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Uwe Wuttke / 09.09.2011, 07:27 Uhr
Erkner (MOZ) Frank Ahrendhold ist überzeugt: „Wir sind gut vorbereitet.“ Der Trainer der Volleyball-Frauen des VSV Grün-Weiß Erkner hat sein Team bereits seit Juli auf das große Abenteuer vorbereitet – die Regionalliga Nordost. Am Sonntag tritt der Aufsteiger, um 16 Uhr,am 1. Spieltag beim TSV Tempelhof-Mariendorf an.

Die Rollen vor dem Duell gegen den frischgebackenen Berliner Pokalsieger (2:0 im Finale gegen den Ligakonkurrenten Berliner BSC) sind klar verteilt. Die frisch aufgestiegenen Damen vom Berliner Rand sind krasse Außenseiter. „Das ergibt sich schon aus derPlatzierung des TSV in der vergangenen Saison“, findet Ahrendhold.

In der Spielzeit 2010/11 belegten die Südberlinerinnen, die ihre Heimspiele in der Wiesbadener Straße in Lichtenrade austragen, den 6. Tabellenplatz in der Zehnerliga. Die war allerdings leistungsmäßig zweigeteilt in die ersten sechs Teams, die punktemäßig enger beieinanderlagen, und vier Teams, die gegen den Abstieg kämpften. Deshalb setzt sich auch Erkners Zuspielerin Anja Müller kleinere Ziele: „Wir wollen ein gutes Spiel abliefern und Tempelhof etwas ärgern.“ Und Ahrendhold präzisiert: „Ein Satzgewinn wär schon sehr schön.“

Die Verantwortlichen und das Team gehen also mit gesundem Realismus in die neue Saison. Es geht nur darum, den Klassenerhalt zu erreichen. „Wir wollen mindestens zwei Teams hinter uns lassen“, sagt Ahrendhold. Er sieht als die direkte Konkurrenz die Teams von Blau-Weiß Schwedt, Mitaufsteiger USC Magdeburg und den ersten Heimgegner Marzahner SV (17. September, 15 Uhr). Mit etwas Glück brauchen sich die Erkneranerinnen aber auch gar keine Sorgen machen. Aufgrund einer Strukturreform mit Einführung einer 3. Liga zur Saison 2012/13, steigt im besten Fall kein Regionalligist in seinen Landesverband ab. „Aber die genauen Modalitäten stehen noch nicht fest“, sagt Ahrendhold, der sich lieber auf die sportliche Leistung verlassen will.

Da könnte dem VSV zum Vorteil gereichen, dass das Team eingespielt ist. Zwar muss Ahrendhold zum Auftakt auf die verletzte Anne Fiedler verzichten und hätte gerne noch eine regionalliga-erfahrene Zuspielerin geholt: „Aber beide Kandidatinnen haben letztlich aus unterschiedlichen Gründen abgesagt.“ Allerdings hat sich die zurückgekehrte Helen Kupfer gut herangearbeitet und bietet sich als Alternative zur etatmäßigen Zuspielerin Anja Müller an. Der einzige echte Neuzugang ist Juliane Krecklow. Die 20-Jährige aus Königs Wusterhausen ist Mittelblockerin.

Nicht nur sportlich ist für Erkner einiges neu in der Regionalliga, auch organisatorisch. Zwar absolviert das Team seine Heimspiele weiter in der Stadthalle. „Aber es gibt jetzt immer nur noch ein Spiel, nicht wie der Brandenburgliga zwei hintereinander. Das ist schon eine Umstellung, weil man von Beginn an konzentriert sein muss“, sagt Ahrendhold. Und es wird auch mit einer anderen Ballmarke gespielt. „Der Ball ist langsamer und flattert mehr“, sagt der Trainer und hat auch deshalb zur Gewöhnung sehr früh mit der Saisonvorbereitung begonnen.

Zuspiel

Anja Müller (31), Helen Kupfer (22)

Mittelblock

Maria Wiedenhöft (28), Anne Buttgereit (30), Nancy Krenzke (25) Juliane Krecklow (20), Wiebke Neupert (20)

Diagonalangriff

Daniela Ahrendhold (26), Janet Ritzmann (22)

Außenangriff/Annahme

Christine Didakowsky (24), Josephine Berndt (22), Anne Fiedler, Ulrike Jung (23)

Libera

Anett Schürmann (24)

Trainer: Frank Ahrendhold

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