Dreimal täglich bekommt Alisha etwa 300 Milliliter Ersatzmilch und probiert schon erste Fleischstücke. "Sie ist ein kleiner Schreihals und fordert, genauso wie Menschenkinder, mit Schreien und Rufen unsere Aufmerksamkeit ein. Die bekommt sie natürlich.", berichtet Angelika Berkling, eine von vier Pflegern, die sich derzeit um den Sonderfall kümmern. "Wenn wir gerade keine Zeit haben, weil wir bei den anderen Bewohnern im Alfred-Brehm-Haus zu tun haben, protestiert Alisha gern".
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Der Tierpark Berlin hat eine lange Tradition in der Erhaltungszucht von Sibirischen Tigern. Bereits 1969 gab es in Europas größtem Tierpark die erste Geburt. Alisha ist das 130. geborene Jungtier bei dieser kritisch bedrohten Tigerunterart. Die Einrichtung unterstützt auch den Schutz von freilebenden Tigern in Indonesien. "Aktuell hilft der Tierpark in der Provinz Jambi auf Sumatra eine Rescue-Station für verletzte wilde Sumatra-Tiger aufzubauen.
Das schmeckt: Die acht Wochen alte Alisha bekommt dreimal täglich eine Flasche mit Ersatzmilch. Foto: Tierpark Berlin
Täglich gibt es eine öffentliche Fütterung mit dem Tiger-Baby