In Berlin liegt die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche erneut über dem Wert von 65. Wie aus dem Lagebericht der Senatsverwaltung für Gesundheit vom Sonntag hervorgeht, lag die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bei 65,5 (Vortag: 66,2). Gemeldet wurden 103 Neuinfektionen. Am Wochenende wird meist nicht so viel getestet, auch Nachmeldungen der Gesundheitsämter sind möglich.
Nachdem der Wert längere Zeit deutlich sank, hat sich der Trend wieder umgekehrt. Die entsprechende Corona-Ampel bleibt damit weiter auf Rot. Auf Gelb würde sie erst ab einem Wert von 30 springen, auf Grün ab 20.
Die höchste Inzidenz hat zur Zeit der Bezirk Neukölln (84,9), auf den niedrigsten Wert kommt Spandau mit 50,2.
Seit Beginn der Pandemie wurden in Berlin 129 357 Infizierte registriert. 121 051 Menschen gelten als genesen. 2818 Erkrankte starben bereits in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Am Sonntag wurden keine neuen Todesfälle gemeldet.
Die Berliner Corona-Ampel steht beim Anteil der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten weiter auf Gelb. Der Anteil ist aber gesunken und beträgt jetzt 17,4 Prozent. Bei 25 Prozent würde das Ampelsignal auf Rot springen.
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