Gut 6000 Lehrer, Erzieher und weitere Beschäftigte an den 65 Berliner Förderschulen sollen sich bald gegen das Coronavirus impfen lassen können. Die ersten Impfeinladungen seien am Freitag an die Förderzentren verschickt worden, teilte die Senatsverwaltung für Bildung mit. Insgesamt sollen in kurzer Zeit etwa 50 000 Einladungsschreiben rausgehen.
Die Schulleitungen der Förderzentren sollen sie an die Mitarbeiter weitergeben. Das Schreiben enthält einen personalisierten Code, mit dem sich ein Termin für das Impfzentrum in Tegel buchen lässt. Dort wird der Astrazeneca-Impfstoff verabreicht.

Impfungen für Kita-Angestellte

Impfeinladungen für die mehr als 40.000 Kita-Beschäftigten werden der Bildungsverwaltung zufolge in der nächsten Woche an die Kita-Träger verschickt. Noch am Freitag sollten die Impfeinladungen für Personen in der Kindertagespflege an die Jugendämter der Bezirke verschickt werden, die sie an die einzelnen Kindertagespflegestellen weiterleiten sollen.
„Insgesamt werden dann in einem ersten Schritt rund 50 000 Personen eine Impfung angeboten bekommen“, sagte Bildungssenatorin Sandra Scheeres. „Ich setze mich dafür ein, dass so schnell wie möglich auch die Beschäftigten an den Grundschulen eine Impfeinladung erhalten.“
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