Man sei in der Lage, Menschen ab einer bestimmten Altersgruppe, etwa über 80, zu einer Impfung einzuladen, erklärte die Senatsgesundheitsverwaltung am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.
„Die Daten werden über das Melderegister zur Verfügung gestellt“, hieß es aus dem Haus von Senatorin Dilek Kalayci (SPD). „Angehörige prioritär zu impfender Bevölkerungsgruppen erhalten dafür ein Einladungsschreiben, das die Möglichkeiten zur Buchung eines Impftermins beschreibt.“ Es werde sowohl die Möglichkeit geben, telefonisch als auch online einen Termin zu vereinbaren. Und: In dem Schreiben steht, in welches Impfzentrum die Person zur Impfung eingeladen wird.

Noch keine finale Priorisierung der Impf-Reihenfolge

Die Gesundheitsverwaltung wies in dem Zusammenhang darauf hin, dass der Bund noch keine „finale Priorisierung“ vorgenommen habe, welche Bevölkerungsgruppen in welcher Reihenfolge geimpft werden. Berlin bereite sich „auf Basis der bisher grob genannten Zielgruppen“ vor. Die ersten Impfungen sollen demnach Menschen im Alter von über 80, Bewohner in Pflegeheimen sowie Beschäftigte im Pflege- und im medizinischen Bereich erhalten.
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