Es sei eine schwierige Situation, sagte der Regierende Bürgermeister, Michael Müller (SPD). Der Senat habe entschieden, an dem festzuhalten, was bisher schon möglich sei, „aber dass wir uns weitere Dinge nicht zutrauen können“. Weder für die Gastronomie noch für den Einzelhandel sind damit weitere Öffnungen geplant.
Die bisherigen Regelungen zum Einkaufen nach vorheriger Terminvereinbarung seien nicht das, was man mit Flanieren und Shopping-Erlebnis verbinde. „Aber es geht“, sagte Müller. „Ich bitte um Verständnis, dass es nicht mehr geben kann.“
Die für die Bewertung der Pandemie-Entwicklung wichtige Sieben-Tage-Inzidenz ist in Berlin laut dem Lagebericht der Gesundheitsverwaltung vom Montag weiter gestiegen und hat den Wert von 75,1 erreicht. In der vergangenen Woche lag er noch unter 60. Die Reproduktionszahl liegt bei 1,46. Das bedeutet, dass 100 Infizierte im Schnitt 146 andere Menschen anstecken. Nur wenn dieser Wert längerfristig deutlich unter 1 liegt, wird die Pandemie gebremst.
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