Die Corona-Inzidenz in Berlin ist nach tagelanger weitgehender Stagnation nun leicht gesunken. Sie lag am Mittwoch bei 67,3, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am frühen Morgen mitteilte. Die Corona-Ampel im Lagebericht des Senats stand nur noch einmal auf rot und zweimal auf grün. Fast 60 Prozent der Berliner sind vollständig geimpft.
Der Sieben-Tage-Wert betrug am Dienstag noch 68,7 und vor einer Woche knapp 70. Die Zahl gibt an, wie viele neue Ansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gemeldet werden. Die Veränderung der Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zur Vorwoche lag zum ersten Mal seit Mitte Juli wieder im negativen Bereich bei minus 1 Prozent. Diese sinkende Tendenz ließ eine der drei Ampeln von gelb auf grün wechseln.
471 neue Ansteckungen wurden registriert. Auch das waren etwas weniger als am Vortag und am Mittwoch vor einer Woche. Neue Infektionen werden vor allem bei Kindern und Jugendlichen festgestellt. Auch bei den jungen Menschen im Alter zwischen 20 und 30 sind die Zahlen höher. Bei den über 50-Jährigen liegen sie dagegen sehr niedrig.
Seit Beginn der Pandemie vor anderthalb Jahren haben sich in Berlin laut RKI 190.253 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert, der Großteil davon gilt als genesen. 3 weitere Todesfälle kamen hinzu, bisher starben 3595 Menschen in Zusammenhang mit einer Corona-Ansteckung.
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