Die Geschäfte in Berlin dürfen in der nächsten Woche unter bestimmten Bedingungen und in eingeschränkter Form wieder öffnen. Einkaufen soll dann mit vorher gebuchten Terminen möglich sein. Darauf einigte sich der Senat am Donnerstag und setzte damit wie erwartet die entsprechende Vereinbarung zur Corona-Pandemie von Bund und Ländern vom Mittwoch um, wie Teilnehmer berichteten. Bleibt der Corona-Inzidenzwert bei Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche unter 100, dürfen die Geschäfte abhängig von der Ladengröße eine jeweils begrenzte Anzahl von Kunden zum Einkaufen einlassen. Termine müssen aber vorher über das Internet gebucht werden.

Ausnahmen der Terminbuchungen

In Gartenmärkten und Gartencentern kann auch ohne Buchung eingekauft werden. Buchhandlungen haben in Berlin schon geöffnet. Die Regelungen können ab Dienstag genutzt werden, der Montag ist in Berlin Feiertag. Steigen die Infektionszahlen wieder über 100 können die erlaubten Öffnungen wieder zurückgenommen werden. Sinken sie hingegen unter 50, soll das Einkaufen weiter erleichtert werden.
Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche lag in Berlin am Mittwoch bei 67,8, etwas unter dem Wert des Vortags (68,5). Die Corona-Warn-Ampel zeigt für dieses Kriterium weiter Rot - auf Gelb würde sie erst ab einem Wert von 30 springen, auf Grün ab 20.
Mehr zu Corona und den Folgen in Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.