Nach leichten Anstiegen am Freitag und Samstag ist die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen in Berlin wieder rückläufig. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche am Sonntag mit 32,8 an. Am Vortag lag der Wert bei 36,0.
Bei den registrierten Neuinfektionen wie auch bei der Zahl der neuen Todesopfer gab es eine Besonderheit: Ihre Zahl wurde am Sonntag mit minus 21 bei den neuen Fällen beziehungsweise minus 1 bei den Toten angegeben. Üblicherweise kommen hingegen täglich neue Fälle hinzu.

Softwareumstellung sorgt für Verwirrung in Berlin

Die Berliner Gesundheitsverwaltung begründete die negative Zahlenangabe unter anderem mit einer Softwareumstellung, in deren Folge es vor allem bei Daten aus dem Bezirk Neukölln Korrekturen gebe.
Die Zahl der Toten seit Beginn der Pandemie in Berlin wird vom RKI nunmehr mit 3481 angegeben. Bislang infizierten sich 178 200 Berlinerinnen und Berliner mit dem Virus. Rund 171 700 Menschen gelten als genesen.
Der allgemeine Trend bei den Neuinfektionen ist seit Wochen rückläufig, so dass die Politik weitere Lockerungen bisheriger Beschränkungen plant.

Weniger Intensivbetten belegt

Laut Lagebericht der Gesundheitsverwaltung vom Sonntag ist auch die Tendenz bei der Belegung der Intensivbetten anhaltend rückläufig, die Corona-Ampel steht hier auf Grün. Demnach sind 12,7 Prozent der Intensivplätze mit Covid-19-Patienten belegt. Am Vortag waren es noch 13,2 Prozent.
Die Gesundheitsverwaltung gab die Zahl aller Impfungen in Berlin mit 2 101 672 an (Stand 29. Mai). 40,4 Prozent der Einwohner haben demnach eine erste Spritze gegen das Virus bekommen, 16,9 Prozent auch die zweite Dosis.
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