Für die Berliner Abiturienten verschieben sich vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie die Prüfungstermine nach hinten. Die erste schriftliche Prüfung beginnt statt am 12. erst am 21. April, wie die Senatsverwaltung für Bildung am Mittwoch mitteilte. Der letzte Unterrichtstag für die Abiturientinnen und Abiturienten ist der 13. April, nicht der 23. März, also erst nach den Osterferien (29. März bis 10. April). Dadurch steht den Schülern mehr Zeit zum Lernen zur Verfügung.
In Abstimmung mit der Kultusministerkonferenz und dem Land Brandenburg hat das Land Berlin den Prüfungsplan für das Abitur 2021 angepasst, so die Bildungsverwaltung. Dazu gehört auch, dass die Schulen den Nachschreibetermin für die Klausuren nutzen können. Außerdem gibt es zusätzliche Lernangebote. So sollen den Abiturienten nach dem letzten Unterrichtstag zwei sogenannte Konsultationstermine pro Prüfungsfach angeboten werden.

Zusätzliches Recht auf Wiederholung der Prüfung

Und es gibt ein zusätzliches Rücktritts- und Wiederholungsrecht: In der Oberstufe ist auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler beziehungsweise deren Eltern ein zusätzlicher folgenloser Rücktritt vor den Prüfungen möglich. Schülerinnen und Schülern wird ein zusätzliches Wiederholungsrecht bei nicht bestandener Abiturprüfung eingeräumt.
Lehrkräfte können darüber hinaus weitere Ersatzaufgaben oder Teilaufgaben für zentrale Prüfungsfächer auswählen, wenn sie diese für erforderlich halten. Und die Bearbeitungszeit für alle schriftlichen Prüfungsfächer wird um 30 Minuten verlängert.
Die Wahl der zwei Kurshalbjahre, zu denen die Prüflinge sich mündlich im vierten Prüfungsfach prüfen lassen müssen, wird ihnen freigestellt. Zwei der vier Kurshalbjahre werden in der mündlichen Prüfung entsprechend nicht berücksichtigt.
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