Nach Angaben der Bundesregierung und der zuständigen Bundesbehörden seien solche Tests wohl ab März in der Breite verfügbar, sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. Der Berliner Senat wolle diese möglichst rasch beschaffen und prüfe, ob das womöglich schon vorher machbar sei.
„Wir werden mehrmals in der Woche, bisher geplant zweimal die Woche, flächendeckend im Bereich der Bildung, aber auch in Berufsschulen und Kitas diese massen- und flächenmäßigen Testungen dann auch durchführen“, erläuterte Kalayci. Für die Teststrategie des Landes sei das „ein weiterer Meilenstein“.

Manche Corona-Tests bergen Risiken

Eine Beschaffung mache indes nur Sinn, wenn die Qualität stimme, betonte die Senatorin. Denn manche solcher auf dem Markt bereits verfügbaren Tests seien mit großen Risiken verbunden und lieferten falsche positive oder falsche negative Ergebnisse. Das sei dann natürlich fatal. Wie Kalayci ergänzte, kaufte der Senat seit ihrer Verfügbarkeit Mitte Oktober 8,1 Millionen Antigen-Schnelltests an. 5,4 Millionen seien bereits verteilt: „Die werden eingesetzt tagtäglich.“
2,2 Millionen dieser Tests, die medizinisches Personal vornimmt, seien an Einrichtungen der stationären Pflege und 1,4 Millionen an die ambulante Pflege gegangen. Hinzu kämen Kältehilfe, Krankenhäuser, Justizvollzug, Hebammen, Feuerwehr oder Polizei. „Wir sind, was den Einsatz von Schnelltests angeht, sehr, sehr schnell“, unterstrich Kalayci.
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