Mehr als 50 Mitglieder einer Großfamilie haben trotz der Corona-Pandemie in Berlin eine Hochzeit gefeiert. Die Polizei löste die Feier in Reinickendorf im Norden Berlins am Sonntagabend auf, wie am Montag mitgeteilt wurde. Ein Zeuge hatte demnach in der Hechelstraße nahe dem früheren Flughafen Tegel ein stetiges Kommen und Gehen aus einer Wohnung beobachtet und die Polizei gerufen. Gegen 18.45 Uhr trafen Polizisten ein und fanden 22 Männer, 21 Frauen und 12 Kinder vor, die an der Hochzeitsfeier teilnahmen.

Kind am Kopf verletzt

Gegen die Erwachsenen wurden Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz gestellt. 37 Gäste mussten die Wohnung verlassen. Laut Polizei soll während des zweistündigen Einsatzes ein Kind gestürzt sein und sich leicht verletzt haben. Sanitäter versorgten die Kopfverletzung am Ort.
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