In Berlin sind seit Beginn der Corona-Pandemie 1800 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Das geht aus dem Lagebericht der Gesundheitsverwaltung vom Freitag hervor. Innerhalb von 24 Stunden wurden demnach 45 neue Todesfälle gemeldet. Die meisten Toten gab es bislang in der Altersgruppe von 80 bis 89 Jahren (787 Fälle).
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen ging mit 990 etwas zurück. Insgesamt infizierten sich demnach 111 737 Menschen, wovon 93 262 als genesen gelten.

7-Tage Inzidenz variiert in Berlin

Bei der sogenannten 7-Tage-Inzidenz wurde demnach ein Rückgang auf hohem Niveau verzeichnet. Der Wert liegt nun bei 178,1. Am höchsten war der Wert im Bezirk Pankow (227,4), am niedrigsten in Friedrichshain-Kreuzberg (124,0).
Am Vortag kamen berlinweit auf 100 000 Einwohner noch 194,7 neue Infektionsfälle in sieben Tagen. Die Berliner Corona-Ampel zeigt aber weiter Rot.
Auch bei der Auslastung der Intensivbetten steht die Ampel mit 32,5 Prozent weiter auf Rot.
Bei der sogenannten Reproduktionszahl (R-Wert) blieb die Berliner Ampel bei Grün. Zu Wochenbeginn war sie noch Rot. Der R-Wert lag am Freitag bei 0,86. Er beschreibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt. Um die Pandemie zu bremsen, muss der Wert deutlich kleiner sein als 1.
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