Auch zu Wochenbeginn ist die Sieben-Tage-Inzidenz zur Ausbreitung des Coronavirus in Berlin weiter gestiegen. Am Montag, 15. November, wurde der Wert mit 306,2 angegeben, wie aus dem Lagebericht der Senatsgesundheitsverwaltung hervorgeht. Die Zahl gibt an, wie viele nachgewiesene Infektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen registriert wurden. Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 194,5 gelegen. Am Sonntag lag er bei 305,7.
Die Gesundheitsämter meldeten demnach innerhalb eines Tages 147 nachgewiesene Neuinfektionen. Am Montag vor einer Woche waren es 87. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich damit in Berlin nachweislich 242.952 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Nach dem Lagebericht von Montag gab es wie schon am Sonntag keine neuen Todesfälle. Insgesamt starben seit Pandemiebeginn in Berlin 3759 Menschen im Zusammenhang mit einer Infektion.
Die Inzidenz ist nur ein Wert, um die Entwicklung in der Pandemie zu beurteilen. Diese Corona-Ampel des Berliner Senats zeigte hier am Montag Rot. Die Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten wurde mit Gelb bewertet, der Wert lag nach Senatsangaben bei 13,7. Die sogenannte Hospitalisierungs-Inzidenz zeigte mit 3,2 Grün. Der Wert gibt an, wie viele Menschen pro 100 000 Einwohner nach einer Corona-Infektion innerhalb von einer Woche ins Krankenhaus eingewiesen wurden.
Nach Senatsangaben sind bislang 67,8 Prozent der Menschen in Berlin vollständig geimpft.



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