In Berlin steigt die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen weiter. Innerhalb einer Woche gab es pro 100 000 Einwohner 118,2 gemeldete Ansteckungen, heißt es im jüngsten Lagebericht der Senatsgesundheitsverwaltung. Noch am Dienstag hatte diese Sieben-Tage-Inzidenz bei 102,3 gelegen, in den Tagen zuvor rangierte der Wert knapp unter 100.
In den Bezirken klaffen die Werte zum Teil weit auseinander. Am stärksten betroffen ist der dicht besiedelte Bezirk Mitte mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 164,4. Den zweithöchsten Wert hat Marzahn-Hellersdorf mit 142,6, dann folgt Neukölln mit 136,4. Deutlich niedriger - um die 100 - liegen diese Inzidenzen in Treptow-Köpenick, Steglitz-Zehlendorf. Charlottenburg-Wilmersdorf und Pankow.
Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden in Berlin insgesamt 141.001 Infektionen registriert. Das waren 1268 mehr als am Vortag. 130.405 Menschen gelten mittlerweile als genesen (plus 572). 12 weitere Menschen starben nach einer Corona-Infektion. Die Zahl der Todesfälle stieg damit auf 3023.
In der Berliner Corona-Ampel steht die Inzidenz weiter auf Rot. Beim sogenannten R-Wert bleibt sie mit 0,9 knapp im grünen Bereich. Der R-Wert gibt an, wie viele Menschen eine infizierte Person durchschnittlich ansteckt. Bei Werten über 1 kann die Pandemie schwerer abklingen.
Die Lage der Krankenhäuser in Berlin wird weiterhin mit Gelb angezeigt: 16,6 Prozent der Intensivbetten sind aktuell mit Covid-19-Patienten belegt. Die kritische Grenze ist in Berlin bei 25 Prozent definiert.
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