In Berlin ist die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen weiter leicht gestiegen. Am Samstag verzeichnete die Senatsgesundheitsverwaltung 66,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche (Vortag 63,8).
Nachdem der Wert längere Zeit deutlich sank, kehrte sich der Trend zuletzt wieder um. Die entsprechende Corona-Ampel bleibt damit weiter auf Rot. Auf Gelb würde sie erst ab einem Wert von 30 springen, auf Grün ab 20.
Am Samstag wurden 311 Neuinfektionen in Berlin gezählt. Am Vortag waren 497 neue Fälle registriert worden. Seit Beginn der Pandemie vor einem Jahr erkrankten laut Lagebericht 129.254 Menschen, davon gelten 120.863 als genesen. 2818 Berliner sind bereits in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben, darunter sind 4 neue, am Samstag gemeldete Todesfälle.
Die Berliner Corona-Ampel steht beim Anteil der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten weiter auf Gelb. Der Anteil ist aber gesunken und beträgt aktuell 17,8 Prozent (Vortag 18,1 Prozent). Bei 25 Prozent würde das Ampelsignal auf Rot springen.
Die Reproduktionszahl ist dagegen im grünen Bereich: Der sogenannte R-Wert, der angibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt, liegt am Samstag bei 0,90 (zu 0,92 am Freitag). Um die Pandemie zu bremsen, muss der Wert deutlich kleiner sein als 1.
Mehr zu Corona und den Folgen in Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.