Eine Woche nach einem Polizeieinsatz wegen des Verstoßes gegen Corona-Regeln in einer Bar im Berliner Stadtteil Prenzlauer-Berg gab es dort am Donnerstagabend eine angemeldete Versammlung. Das bestätigte ein Polizeisprecher. Die Polizei sei vor Ort, Hygienevorschriften würden eingehalten. Wie der Versammlungsleiter der dpa sagte, soll eine Partei gegründet werden. Das berichtete auch der „Tagesspiegel“.
Einem Polizeisprecher zufolge ging die Zusammenkunft am Abend ohne Zwischenfälle zu Ende. Es habe für die Beamten keinen Grund gegeben einzuschreiten.
Laut Polizei waren am vergangenen Donnerstag 28 Menschen angetroffen worden, die meisten hätten weder eine Corona-Schutzmaske getragen noch den vorgeschriebenen Mindestabstand eingehalten. Nach Einschätzung der Polizei steht eine Reihe von Teilnehmern der „Querdenken“-Bewegung nah.

Private Ansammlungen wegen Corona verboten

Einen Tag später war es dann zu einer Menschenansammlung und einem Polizeieinsatz vor der Bar gekommen. Die Polizei erteilte ihren Angaben zufolge Platzverweise und stellte vier Verstöße gegen die Infektionsschutzverordnung fest.
Private Ansammlungen von so vielen Menschen sind derzeit verboten, außerdem müssen Kneipen geschlossen sein. Allerdings sind Demonstrationen und bestimmte politische Zusammenkünfte erlaubt, aber auch dabei müssen sich alle Teilnehmer an die Corona-Regeln halten.
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