Auch rund einen Monat nach Beginn des Wiederanstiegs der Corona-Zahlen in Berlin hält der Trend an. Binnen sieben Tagen wurden 27,6 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner verzeichnet, wie am Dienstagmorgen aus dem Dashboard des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorging. Am Vortag hatte die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bei 27,2 gelegen. Seit Anfang Juli hat sich der Wert damit beinahe versechsfacht.
Die Lage auf den Intensivstationen der Berliner Krankenhäuser ist laut Lagebericht des Senats vom Montag allerdings weiter relativ entspannt. Die Corona-Ampel des Senats zeigt bei diesem Indikator unverändert grün an. Die meisten Infizierten sind bislang jüngere Menschen, deren Risiko für schwere Verläufe geringer ist als das von Senioren. Neu gemeldet worden sind dem RKI zufolge im Vergleich zum Vortag 263 Neuinfektionen, aber keine neuen Todesfälle.
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