Die Sieben-Tage-Inzidenz hat in Berlin erneut eine kritische Marke überschritten. Nach den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag liegt der Wert mit 32,7 wieder über der Grenze von 30. Die Zahl steht für Ansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Am Vortag lag der Wert bei 29,5.
Nach dem Frühwarnsystem des Senats zeigt die Ampel hier rot, wenn der Wert drei Tage in Folge überschritten wird. Aktuell wird allerdings eine Anpassung der Grenzwerte diskutiert. Fachleute weisen darauf hin, dass sich mit steigender Impfquote die Aussagekraft der Inzidenz verändere. Die Schwellenwerte von 20 (gelbe Ampel) und 30 (rot) waren 2020 festgelegt worden. Das Warnsystem berücksichtigt die drei Indikatoren Sieben-Tage-Inzidenz, Intensivstationen und Wochentrend der Inzidenz. Zweimal Gelb bedeutet, dass die Problematik erörtert werden soll, bei Doppel-Rot besteht laut Senat dringender Handlungsbedarf.
307 neue Corona-Fälle wurden in Berlin gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der Menschen, die sich nachweislich mit dem Virus angesteckt haben, in Berlin nun bei 183 583. Nach den RKI-Daten sind zwei zusätzliche Todesfälle zu verzeichnen. Insgesamt sind bisher 3585 Menschen in der Hauptstadt in Zusammenhang mit einer Ansteckung mit dem Coronavirus gestorben.
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