„Es ist die Unsicherheit, die uns gerade alle zermürbt“, teilte Christian Bräuer von der Yorck-Kinogruppe mit. Im November hatten Filmtheater und andere Einrichtungen in der Hauptstadt schließen müssen.
„Die Verunsicherung und vor allem die wirtschaftliche Not wächst, solange wir nicht mal ansatzweise wissen, wann, wie und mit welchen Auflagen wir wieder öffnen“, erklärte Bräuer. Mut und Freude machten die unverändert hohen Solidaritätsbekundungen des Publikums. Und auch die Politik habe sich für die Kulturorte eingesetzt.

Zwangspause wird für Renovierungen genutzt

Zu der Kinogruppe gehören mehrere Filmtheater in Berlin. In einigen davon wird während der Zwangspause nach Angaben des Kinoverbunds auch das eine oder andere renoviert, auch mittels Hilfsgeldern.
„Im Odeon etwa haben wir umfangreich energetisch saniert und die Bestuhlung ausgetauscht und in anderen Kinos wie dem Yorck, Neuen Off oder Rollberg finden kleine Malerarbeiten statt“, teilte das Unternehmen mit. „Ganz intensiv arbeiten wir gerade an der Vorbereitung der Generalsanierung des Kino International.“ Dieses Kinodenkmal zu pflegen und zu erhalten, sei eine Mammutaufgabe.
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