Die Veranstaltungswirtschaft sieht sich durch die Corona-Krise in Existenznot und will am Mittwoch in Berlin demonstrieren.
Wie das Bündnis #AlarmstufeRot mitteilte, wollen Initiativen und Verbände für sofortige Gespräche und finanzielle Hilfen auf die Straße gehen. „Die vergessene Branche steht in großen Teilen unmittelbar vor dem Kollaps“, hieß es mit Verweis auf monatelangen Wegfall von Umsätzen durch die Corona-Pandemie.

Bis zu 10.000 Demonstranten erwartet

Die Organisatoren erwarten nach eigenen Angaben 5000 bis 10.000 Teilnehmer bei der Demonstration in der Hauptstadt. Auch Lastwagen sollen bei der Aktion dabei sein.
Demonstranten wollten zudem symbolisch ihr letztes Hemd vor dem Reichstagsgebäude niederlegen, kündigte das Bündnis an. Eine Kundgebung soll es am Nachmittag unter anderem am Brandenburger Tor geben.
Bei der Veranstaltungswirtschaft geht es um unterschiedliche Berufssparten, darunter Eventagenturen, Messe- und Bühnenbau, Veranstaltungstechnik, Konzertveranstalter und Schausteller.