Elf davon seien im Krankenhaus gestorben, wohin sie mit Symptomen überwiesen worden seien, teilte eine Sprecherin der Betreiberfirma Kursana am Samstag der Deutschen Presse-Agentur mit.
„Nach unserer Kenntnis hatten alle schwerwiegende Vorerkrankungen oder befanden sich in der Palliativphase.“ Der „Tagesspiegel“ hatte zuvor darüber berichtet.
Am 8. Oktober sei ein erster Bewohner bei einem Krankenhausaufenthalt positiv getestet worden, sagte die Sprecherin. „Danach erfolgten Teil-Testreihen in einzelnen Wohnbereichen. Zum 3. November lagen erstmals Testergebnisse für das gesamte Haus vor. Aktuell sind 27 Bewohner und 17 Mitarbeiter Corona-positiv.“
Seit dem Auftreten des ersten Falles sei das Heim für Besucher geschlossen worden. „Alle Hygienemaßnahmen nach RKI-Standard werden umgesetzt, die Mitarbeiter arbeiten alle mit FFP-2 Masken und zusätzliche Flächendesinfektion wird regelmäßig durchgeführt.“ Wohnbereiche mit Covid-19-Fällen seien unverzüglich unter Quarantäne gestellt worden.
„Wir stehen seit dem ersten Fall Anfang Oktober im engem Austausch mit dem Gesundheitsamt zu den umzusetzenden Maßnahmen und stimmen uns zum Vorgehen ab.“ Ein gemeinsamer Krisenstab habe vereinbart, 14 positiv getestete Bewohner in andere Einrichtungen zu verlegen. Zudem solle es Infektions-Wohnbereiche geben, um infizierte von nicht-infizierten Bewohnern zu trennen. Ab Mitte nächster Woche sollen die Mitarbeiter vor Dienstantritt Corona-Schnelltests nutzen.
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