Am Dienstag meldete die Berliner Gesundheitsverwaltung laut aktuellem Lagebericht, es seien 822 neue Fälle registriert worden. Das ist der höchste registrierte Anstieg binnen eines Tages seit Beginn der Pandemie. Zuletzt galt ein Plus von 706 Fällen am 13. Oktober als bislang höchster Tageswert bei den Neuinfektionen.

Anteil positiv Getester steigt an

Die Corona-Zahlen zogen damit deutlich an: Am Montag waren in Berlin 476 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet worden. Inzwischen wird zwar mehr getestet, Experten weisen allerdings darauf hin, dass auch der Anteil der positiv Getesteten gestiegen sei. Für das Land Berlin werden diese Zahlen im täglichen Lagebericht aber nicht veröffentlicht.
Zudem gab es laut Gesundheitsverwaltung zwei weitere Todesfälle. Die Zahl lag hier für Dienstag bei inzwischen 243.
Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 22.726 Fälle registriert. 16.759 Menschen gelten inzwischen als genesen.

Berlin gilt als Risikogebiet

Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wuchs weiter auf nun 93,8. Am Vortrag lag sie bei 89,2. Die Hauptstadt liegt damit weiter deutlich über dem kritischen Schwellenwert von 50 und gilt als Risikogebiet.
Am höchsten ist die am Dienstag gemeldete sogenannte 7-Tage-Inzidenz weiterhin im Bezirk Neukölln mit 188,5 (Vortag: ebenfalls 188,5). Auf den zweithöchsten Wert kommt der Bezirk Mitte mit 143,9, gefolgt von Friedrichshain-Kreuzberg mit 136,4.
Der Anteil der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten hat zugenommen: Er lag am Dienstag bei 6,4 Prozent - am Vortag betrug der Wert 5,3.