In Berlin ist die Zahl der erfassten Corona-Neuinfektionen leicht gesunken - auf 1084. Zwei weitere Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit liege die Zahl der registrierten Toten seit dem Beginn der Pandemie bei 255, teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit am Freitag mit. Das entspricht 0,8 Prozent aller bekannten positiven Corona-Fälle in der Hauptstadt. Bundesweit liegt dieser Wert mit mehr als 10.000 Toten bei 2,1 Prozent.

Berlin-Neukölln weiter mit höchsten Corona-Fallzahlen

Die Zahl der erfassten Neuinfektionen lag am Freitag bei 1084, am Donnerstag waren es 1131, am Mittwoch 1161. Am meisten betroffen ist bei Ansteckungen weiterhin die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen. Unter den Berliner Bezirken ist Neukölln nach wie vor die Region mit den höchsten Fallzahlen.
Auf Tiefrot steht die Berliner Corona-Ampel bei der Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Mit 160,2 ist dieser Wert erneut von zuletzt 155,6 gestiegen - bundesweit liegt er bei 99 pro 100.000 Einwohner. Je mehr Ansteckungen es insgesamt gibt, desto höher wird das Infektionsrisiko im Alltag auch für besonders gefährdete Gruppen und medizinisches Personal.

Über 30.000 Corona-Fälle in Berlin seit Pandemie-Beginn

Die Lage auf den Intensivstationen der Hauptstadt blieb nahezu unverändert. 155 Corona-Patienten werden dort behandelt, das entspricht einer Belegung von 12,2 Prozent aller verfügbaren Intensiv-Betten. Die meisten Toten gibt es in Berlin in der Gruppe der Senioren - im Schnitt waren sie bislang 81 Jahre alt.
Seit Beginn der Pandemie wurden in Berlin 31.439 Corona-Fälle gemeldet. 20.302 Menschen gelten inzwischen als genesen (434 mehr als am Vortag).
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