Die Corona-Inzidenz in Berlin ist erneut gestiegen und lag am Freitag bei 1258,3. Berlin hatte damit zusammen mit Bremen (1258,7) den höchsten Wert aller Bundesländer. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen mit. Am Vortag betrug der Wert in Berlin noch 1154,2. Für ganz Deutschland liegt die Inzidenz bei rund 700. Die Zahl gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben.
Im Berliner Bezirk Mitte zeigte der Lagebericht des Senats einen Inzidenzwert von rund 2200 an. Neukölln, Friedrichshain-Kreuzberg und Spandau lagen bei knapp 1600. Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf hatte wegen technischer Probleme einige Tage lang keine Daten übertragen und zeigte daher weiterhin noch keine aktuelle Zahl an.
In der Hauptstadt wurden zwischen Donnerstag und Freitag laut RKI 10 678 neue Corona-Fälle registriert. Seit Beginn der Pandemie infizierten sich damit nachweislich 437.562 Menschen. Vier weitere Tote wurden im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die offizielle Zahl der an oder mit Covid-19 gestorbenen Menschen stieg auf 4077.
Trotz der hohen Inzidenz blieb die Lage auf den Intensivstationen weiter unter Kontrolle. 16,8 Prozent der Intensivbetten in Berlin waren laut Senat mit Covid-19-Patienten belegt. Damit lag der Wert weiter unter der kritischen Marke von 20 Prozent.

Frankfurt (Oder) / Cottbus

Die Hospitalisierungsinzidenz stieg im Wochenvergleich weiter auf 14,7 und bewegte sich damit anhaltend im kritischen Bereich. Der Wert gibt an, wie viele von 100.000 Menschen binnen einer Woche wegen Corona ins Krankenhaus mussten.
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