Die neuen Regel für Konkurrenten wie Uber führen weiter zu Protesten der Taxifahrer. An diesem Samstag ist ein weiterer Autokorso geplant. 100 bis 150 Fahrzeuge werden das Ziel Deutscher Bundestag ansteuern. Die Volksvertretung hatte vergangene Wochen Grundlagen für neue Mobilitätsdienste beschlossen und diesen auch Grenzen gesetzt.

Kritik an Uber und Co.

Von Diensten wie Uber vermittelte Fahrer dürfen sich demnach etwa nicht wie Taxis heranwinken lassen und müssen nach einer Fahrt zum Betriebssitz zurückkehren. Die Taxi-Branche kritisiert aber, dass den Konkurrenten weitere Abstellorte ermöglicht werden. Außerdem wendet sie sich dagegen, dass die Ortskundeprüfung abgeschafft wurde. Sie fordert auch eine Vorbestellfrist für Mietwagen.
Die Taxifahrer sammeln sich am Mittag in Altglienicke und fahren dann über die Stadtautobahn über Innsbrucker Platz, Martin-Luther-Straße, Klingelhöferstraße und Großen Stern zum Bundestag. Die Kundgebung ist bis 15.30 Uhr angemeldet. In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Protestfahrten gegeben.