In Berlin ist am Montag erneut mit Warnstreiks im öffentlichen Dienst zu rechnen. Bei der Straßenreinigung soll es Einschränkungen geben. Die Gewerkschaft Verdi hat zu den Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

Recyclinghöfe sollen geschlossen bleiben

Aufgerufen sind die Beschäftigten auf den Reinigungshöfen der Stadtreinigung. Ebenfalls mit einbezogen sind Hauptverwaltung und Werkstätten. Insgesamt spricht Verdi von etwa 3500 Beschäftigten. Am Montag würden die Straßen nicht gereinigt, hieß es. Die Müllabfuhr sei vom Warnstreik nicht betroffen und arbeite normal.
Bereits am Freitag kam es zu Warnstreiks bei den Berliner Wasserbetrieben. Am Samstag blieben die Recyclinghöfe wegen der Aktionen geschlossen.

Forderungen in der dritten Verhandlungsrunde

Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die bundesweit 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Mitte September war die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 22. und 23. Oktober angesetzt.