Nach einem Brandanschlag auf das Zelt von zwei Obdachlosen ist der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Gegen den 31-Jährigen werde wegen versuchten Mordes und versuchter besonders schwerer Brandstiftung ermittelt, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Demnach wurde der Mann am Donnerstag von Polizisten verhaftet.
Er soll am Abend des 26. September auf der Skalitzer Straße in Berlin-Kreuzberg einen Molotow-Cocktail an der Lunte angezündet und auf ein dort aufgestelltes Zelt geschleudert haben. Damit habe er den Tod der Bewohner zumindest billigend in Kauf genommen, so die Staatsanwaltschaft.
Zum Tatzeitpunkt waren zwei 47 und 53 Jahre alte Männer in dem Zelt. Der Jüngere war von dem Aufprall des Molotow-Cocktails aufgewacht und konnte unverletzt flüchten. Auch der andere Wohnungslose blieb unverletzt, wie es hieß.