Die Berliner Feuerwehr ist mit insgesamt 180 Kräften seit Sonntagabend stundenlang im Einsatz gewesen, um den Brand in einem ehemaligen Hotel in der Nähe des Müggelsees zu löschen. Das Feuer im Stadtteil Köpenick war am Sonntagabend ausgebrochen und hatte den Dachstuhl des Gebäudes komplett auf einer Fläche von 400 Quadratmetern erfasst, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte. Am Montag gegen 11.30 Uhr seien die Löscharbeiten beendet worden, hieß es weiter. Der Brandort sei zur Ermittlung der Brandursache an die Kriminalpolizei übergeben worden. Der Polizei lagen zunächst noch keine Ergebnisse vor. „Die Ermittlungen laufen noch“, sagte ein Sprecher am Nachmittag.

Wassversorgung ein Problem beim Löschen

Die Brandbekämpfung war durch die schwierige Löschwasserversorgung erschwert worden. So musste das Wasser über ein spezielles Mehrzweckboot aus dem Müggelsee gepumpt werden. Zuvor waren auch Tankwagen der Feuerwehr im Einsatz.
Der Dachstuhl des früheren Hotels „Müggelhort“ brach nach Angaben der Feuerwehr zusammen. In Spitzenzeiten waren 100 Feuerwehrleute gleichzeitig im Einsatz. Wegen der Einsturzgefahr bekämpften sie den Brand ausschließlich von außen. Mehrere Drehleitern waren im Einsatz. Die Feuerwehr war gegen 21.00 Uhr alarmiert worden. An der Stelle war sie nicht zum ersten Mal im Einsatz, wie ein Sprecher des Lagedienstes sagte.