41 Wohnungen in der Lehrter Straße in Mitte gehen zum 1. Juli an die Degewo über, wie der Konzern Deutsche Wohnen am Freitag mitteilte. Die vier Häuser beherbergen auch eine Gewerbeeinheit sowie 20 Tiefgaragenplätze. Auf dem Grundstück befindet sich zudem eine Kindertagesstätte.
In der jüngeren Vergangenheit hat die Deutsche Wohnen, mit rund 116 000 Wohnungen größter Vermieter im Raum Berlin, mehrfach Bestände in der Hauptstadt an landeseigene Wohnungsgesellschaften veräußert. So gingen Ende 2019 rund 2100 Wohnungen an die Degewo. Erst vor kurzem wurde der Verkauf eines Hochhauses mit mehr als 120 Wohnungen in Berlin-Kreuzberg an die Gewobag vereinbart.
Der rot-rot-grüne Berliner Senat will durch Regulierung, Wohnungsbau und -ankäufe den Anstieg der Mieten bremsen. Der seit einigen Monaten geltende Mietendeckel mit staatlichen Obergrenzen ist hochumstritten. Mieterinitiativen bereiten zudem ein Volksbegehren zur Enteignung großer Wohnungskonzerne vor, das nicht zuletzt auf die Deutsche Wohnen zielt.
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