Als „untragbare Entgleisung“ haben die Berliner Jusos das Verhalten eines Mitglieds des erweiterten Landesvorstands der SPD-Jugendorganisation auf Twitter kritisiert. Nach einem Gespräch habe der Autor des umstrittenen Tweets am Sonntagnachmittag seine Ämter bei den Jungsozialisten niedergelegt, erklärten die Jusos. Nutzer auf Twitter hatten dem Juso-Funktionär Gewaltverherrlichung in vorgeworfen. Davor hatte der „Tagesspiegel“ berichtet.
„Wir möchten betonen, dass wir uns als Jusos Berlin an vielen Stellen gegen Gewalt und Hatespeech engagieren - im Netz und offline“, hieß es in der Erklärung der Jusos weiter. „Jegliche Form von Gewalt gegen Menschen ist nicht mit unseren Grundwerten vereinbar. Aufrufe dazu spiegeln in keinster Weise unseren Verband und seine Positionen wider.“