Das Berliner Landeskriminalamt prüft, ob es bei zwei Berliner Anschlägen mit Brandsätzen am vergangenen Sonntag einen Zusammenhang gibt. Zum Brandsatz, der in der Invalidenstraße im Bezirk Mitte gezündet wurde, gebe es ein Selbstbezichtigungsschreiben, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag und bestätigte einen Bericht des „Spiegel“.
Es liege deshalb nahe, den Brandanschlag auf ein Gebäude des Robert Koch-Instituts am selben Tag mit in den Blick zu nehmen.
Der „Spiegel“ hatte berichtet, die Polizei prüfe gewalttätige Aktionen mutmaßlicher Corona-Leugner. Dazu machte die Behörde bisher offiziell keine Angaben. Eine politische Tatmotivation sei beim Brandsatz in der Invalidenstraße nicht auszuschließen, hieß es bereits am Mittwoch. Deshalb ermittele der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts.