Udo Lindenberg hat den Bezirk mit einem Lied berühmt gemacht: „Sonderzug nach Pankow“ ist einer seiner größten Hits. Am 17. Mai wird der Musiker 75. Passend dazu wollen Tourismus- und Kulturvereine die Musik-, Veranstaltungs- und Konzertgeschichte von Pankow erzählen. Dabei soll es nicht nur um früher, sondern auch um zeitgenössische Musiker und Musikerinnen, Lieder und Veranstaltungsorte gehen. Geplant ist eine kostenfreie Audiotour zur Musikgeschichte an etwa 15 Stationen, verteilt auf Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee.

Erlebnisse aus Berlin-Pankow teilen unter #sonderzugnachpankow

Unter „#sonderzugnachpankow“ werden dazu in den sozialen Medien private Erlebnisse, Fotos, Orte, Songs und Erinnerungen gesammelt, erklärte die Tic Kultur- & Tourismusmarketing Berlin-Pankow. Die bestbewerteten Einreichungen werden in die Audiotouren eingearbeitet, die besten privaten Fotos werden als Postkarten gedruckt. Über die Aktion berichtete der „Tagesspiegel“ am Montag.
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1983 hatte Lindenberg als Musiker aus dem Westen den „Sonderzug nach Pankow“ besungen - eine freche Aufforderung, ihn im Osten auftreten zu lassen. In Pankow wohnten die DDR-Oberen. Dort wollte der Rocker hin. „Ich muss da was klären, mit eurem Oberindianer. Ich bin ein Jodeltalent und will da spielen mit 'ner Band“, sang er. Bei seinen Fans im Osten war Lindenberg seit dem Mauerfall 1989 immer wieder. 2015 gab es dann tatsächlich einen „Sonderzug nach Pankow“ - mit Lindenberg an Bord. Auch im Goldenen Buch von Pankow hat sich der Musiker schon verewigt.