Der 13-jährige syrische Junge, der am 31. Oktober in Berlin erstochen wurde, ist am Mittwoch beerdigt worden. Zahlreiche trauernde Menschen versammelten sich auf dem Neuen Zwölf-Apostel-Kirchhof in Berlin-Schöneberg. Besucher trugen ein Foto des Jungen. Ein Auto mit einer syrischen Fahne hatte die Leiche zum Friedhof gebracht.
Der Junge war am späten Abend des 31. Oktobers in einem Tunnel gegenüber der Museumsinsel im Zentrum Berlins von einem 41-jährigen Mann mit türkischer Nationalität erstochen worden. Er gehörte zu einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen, die in Streit mit dem Mann geraten waren. Der Täter stellte sich zwei Tage später der Polizei und kam in Untersuchungshaft. Opfer und Täter waren der Polizei durch frühere Delikte bekannt.