„Sein polizeiliches Wirken, seine Vision einer demokratischen Bürgerpolizei, sein Erbe haben uns als Polizei Berlin wachsen lassen“, erklärte Polizeipräsidentin Barbara Slowik.
Klaus Hübner war von 1968 bis 1987 Polizeipräsident im damaligen West-Berlin. Innensenator Andreas Geisel (SPD) nannte Hübner einen Mann „mit Weitblick, einen Polizisten mit Durchsetzungskraft und einen Sozialdemokraten mit moralischem Kompass“. Der 1924 in Berlin geborene Polizist saß einige Jahre für die SPD im Deutschen Bundestag in Bonn.

18 Dienstjahre bei der Berliner Polizei

In Hübners Amtszeit als Polizeipräsident fielen 1970 die Befreiung des Terroristen Andreas Baader aus der Haft und die Entführung des damaligen CDU-Landesvorsitzenden Peter Lorenz im Jahr 1975.
Mit 62 Jahren wurde Hübner nach mehr als 18 Dienstjahren vom Abgeordnetenhaus auf eigenen Wunsch in den einstweiligen Ruhestand versetzt, weil er sein Vertrauensverhältnis zu CDU-Innensenator Wilhelm Kewenig als zerstört ansah.
„Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen, denen wir viel Kraft, Trost und vor allem Halt in diesen schweren Stunden wünschen“, erklärten Innensenator Geisel und Polizeipräsidentin Slowik gemeinsam.