Während immer mehr Brandenburger in Berlin arbeiten, ist die Zahl der Berufspendler aus der Hauptstadt ins märkische Umland zurückgegangen. Mitte des vergangenen Jahres hatten knapp 225.000 sozialversicherungspflichtig beschäftigte Brandenburger ihren Arbeitsplatz in Berlin, rund 2150 mehr als ein Jahr zuvor, wie aus der jährlichen Erhebung der Bundesagentur für Arbeit über die Pendlerbewegungen hervorgeht. Fast 86.300 Berliner arbeiteten in Brandenburg - das waren knapp 2000 weniger als Mitte 2019.


Die meisten Pendler nach Berlin kommen aus Oberhavel

Die meisten Arbeitnehmer pendelten zwischen der Bundeshauptstadt und den angrenzenden Landkreisen sowie der Landeshauptstadt Potsdam. Rund 35.300 Beschäftigte kamen Mitte 2020 aus dem Kreis Oberhavel nach Berlin, so viele wie aus keinem anderen Kreis Brandenburgs. An zweiter Stelle folgte der Landkreis Barnim mit 29.700 Pendlern. Mit 625 Beschäftigten zog es die wenigsten Brandenburger aus der Prignitz im Nordwesten beruflich nach Berlin.
Mit rund 14.800 Arbeitnehmern fahren die meisten Berliner Auspendler nach Potsdam, gefolgt vom Landkreis Dahme-Spreewald mit 13 200 Berlinern. Die weitesten Wege nach Brandenburg legten jeweils knapp 190 Hauptstädter zu ihren Arbeitsstätten in den Landkreisen Elbe-Elster und Prignitz zurück.