In der Nacht auf Mittwoch, 27. Oktober 2021, gab es in Berlin-Hellersdorf erneut eine Explosion in einer Bank. Demnach alarmierten Zeugen gegen 3.18 Uhr Polizei und Feuerwehr in die Alte Hellersdorf Straße, nachdem sie durch einen Knall geweckt worden waren. Ein Geldausgabeautomat in einer Spardabank Filiale wurde bei der Explosion schwer beschädigt, die Täter sollen anschließend geflüchtet sein. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen, unter anderem auch mit einem Polizeihubschrauber, gelang es den Tätern unerkannt zu entkommen. Ob sie dabei auch etwas erbeuten konnten, ist bislang unklar.
Kriminaltechniker und Sprengstoffexperten untersuchten den Tatort sicherten dabei diverse Spuren. Mit dieser Tat ist das die vierte Sprengung innerhalb weniger Wochen allein in Marzahn-Hellersdorf. Bereits am 8. Oktober sprengten Täter einen Geldausgabeautomaten im Freizeitzentrum „Le Prom“ an der Marzahner Promenade. Die Bank wurde dabei erheblich in mitleidenschaft gezogen. (MOZ Berichtete) Nur eine Woche später sprengten die Täter einen Automaten in der Alten Hellersdorfer Straße, unweit des aktuellen Tatorts. Die Bank wurde dabei ebenfalls schwer beschädigt und ist derzeit noch geschlossen.
Am vergangenen Freitag versuchten bislang unbekannte Täter einen Automaten in einer Sparkassenfiliale in der Oberfeldstraße in Biesdorf zu sprengen. Gestört von Zeugen gaben die Täter auf und es blieb beim Versuch. Das Landeskriminalamt Berlin führt in allen Fällen die Ermittlungen dazu untersucht ob es Zusammenhänge zwischen den Taten gibt.