Gott sei Dank, uns bleibt eine weitere Woche erspart, in der wir zusehen müssen, wie eine winzige Minderheit der Gesellschaft allen anderen zeigt, wie sehr ihnen das Gemeinwohl egal ist. Und wie sehr sie den Spitznamen "Covidioten" verdient haben.  Durch das Verbot der Anti-Corona-Demo bekommen die Verschwörungstheoretiker vielleicht auch ein bisschen weniger Aufmerksamkeit, hoffentlich geht ihnen dann bald die Luft aus.
Abgesehen davon ist das Verbot einer Demonstration in diesen Tagen auch mal zu erwarten. So wurde wegen ansteigender Infektionszahlen eine Großdemonstration zum Gedenken an den Anschlag in Hanau auch abgesagt – es geht nicht um das Verbot einer bestimmten Meinung an sich, es geht hier um vernünftiges Handeln. Wenn wir uns so in Europa umsehen, stellen wir auch jetzt noch fest, dass wir in Deutschland bisher gut durchgekommen sind – und das dürfen wir auf keinen Fall verspielen.
Die Corona-Leugner würden mit einem ganz bewussten Ziel nach Berlin kommen: Um sich absichtlich nicht an Hygienemaßnahmen zu halten. Dadurch setzen sie alles, was bisher geleistet wurde, aufs Spiel. Es wäre unfair gegenüber allen anderen, das einfach zu tolerieren. Gegenüber den Eltern, deren Kinder dann bei steigenden Infektionszahlen wieder zu Hause bleiben müssten, gegenüber den Risikogruppen, die möglicherweise schwer erkranken würden, gegenüber unserem medizinischen Personal und gegenüber allen anderen, die genau wissen, dass es dieses Virus gibt. Mit dem Verbot wird ein Zeichen gesetzt: Wir lassen uns nicht an der Nase herumführen. Und wir gehen nicht wegen Verschwörungstheoretikern in einen neuen Lockdown.
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