Das Deutsche Historische Museum (DHM) in Berlin wird sein zentrales Ausstellungsgebäude, das Zeughaus Unter den Linden, für eine Sanierung und Neugestaltung voraussichtlich von Mitte 2021 und Ende 2025 schließen. In der Zeit bleibe der benachbarte Pei-Bau mit Wechselausstellungen und einer eigens entworfenen Ausstellung zur deutschen Geschichte geöffnet, teilte das DHM am Donnerstag mit.
Notwendig sei vor allem eine umfassende Sanierung der Klimatechnik. Teile der Anlage seien nicht mehr auf der Höhe der Zeit oder hätten das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Der Abbau der Dauerausstellung und die Sicherung der Objekte solle Mitte 2021 beginnen. Die Arbeiten unter Federführung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung sollen dann von Januar 2022 bis Dezember 2023 erfolgen. Für den Aufbau der neuen Dauerausstellung plant das DHM zwölf Monate ein. Der Museumsshop und das Café im Zeughaus sowie das Zeughauskino bleiben in der Zeit geschlossen.
In dem vom Architekten I. M. Pei entworfenen Anbau sind während der Schließung wechselnde Ausstellungen geplant. Zum Auftakt geht es um „Die politische Geschichte der documenta“ (18. Juni 2021 bis 9. Januar 2022). Eine weitere Ausstellung beschäftigt sich mit dem Fortwirken von nationalsozialistischen Künstlern in den Nachkriegsjahrzehnten der Bundesrepublik (27. August 2021 bis 6. Februar 2022).