Innensenator Andreas Geisel (SPD) sprach von einem Meilenstein, indem man eine zentrale Infrastruktur im Kampf gegen Terrorismus und Schwerstkriminalität schaffe. In dem früheren Reichspostzentralamt an der Ringbahnstraße in Tempelhof sollen später einmal 1200 Beschäftigte arbeiten. Bis Ende des laufenden Jahres sollen die ersten 200 beginnen.

Anlass war der Terroranschlag am Breitscheidplatz 2016

Die neue Einrichtung mit 400 Räumen ist eine Konsequenz aus dem Terroranschlag auf den Berliner Breitscheidplatz im Dezember 2016, bei dem insgesamt zwölf Menschen getötet wurden. Staatsschutz, Spezialeinsatzkräfte und Operative Dienste der Polizei wie Personenschutz, Fahndung und Aufklärung sollen so schneller agieren können. Die zentrale Lage und die Nähe zur Autobahn seien entscheidend, hieß es.

Berlin

Polizeipräsidentin Barbara Slowik sagte, die Gefahr von Terroranschlägen sei gegenwärtig. Die Sicherheitsbehörden hätten die Lehren aus dem Anschlag vom Breitscheidplatz gezogen. Bislang sind die verschiedenen Einheiten auf mehrere Standorte verteilt. Die Gesamtkosten werden mit 47 Millionen Euro angegeben.