Mit dem Senat sei vereinbart worden, nun „gemeinsam die Realisierbarkeit sowie die städtebaulichen Entwicklungsmöglichkeiten“ zu prüfen. Ein weiterer großer Standort ist das Schaltwerk in Siemensstadt.
Siemens prüft, ob sich auf dem Moabiter Areal der denkmalgeschützten Turbinenhalle „produktionsnahe Büroarbeitsräume“ schaffen lassen. Das Land habe zugesagt, bei der Mitarbeitergewinnung zu helfen und die Straßenbahnlinie M10 zügig auszubauen. Sie wird bis 2022 vom Hauptbahnhof zur Turmstraße verlängert. Der Senat hat beschlossen, die Linie später über die Huttenstraße bis zum S- und U-Bahnhof Jungfernheide weiterzuführen.

Rund 150 Beschäftigte sollen in Berliner Zentrale tätig sein

Siemens hat sein milliardenschweres Energiegeschäft abgespalten und Ende September an die Börse gebracht. Das Unternehmen ist mit 91.000 Beschäftigten in verschiedensten Bereichen von der Windkraft über Stromübertragung bis zu Turbinen für Gas- und Kohlekraftwerke tätig. Vor dem Börsengang hatte Siemens bekannt gegeben, die Konzernzentrale mit rund 150 Beschäftigten in Berlin anzusiedeln.
Vorstandschef Christian Bruch und Finanzchefin Maria Ferraro beziehen nach Unternehmensangaben Anfang 2021 Büros in Berlin. Ein Konzept für den Ausbau der Konzernleitung wird demnach noch ausgearbeitet. Die Zentralfunktionen sollen aber auf mehrere Standorte verteilt werden.