Wegen der Trockenheit fehlen dem Weißen See in Berlin-Pankow 37 000 Kubikmeter Wasser.
Der Wasserspiegel liege knapp einen halben Meter unter der Normalhöhe, antworteten Senat und Bezirk auf eine Anfrage der CDU. „Es kann grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass bedingt durch den Klimawandel auch Kleingewässer zunehmend an Wassermangel leiden werden.“ Der See im Stadtteil Weißensee im Norden Berlins ist von einem kleinen Park umgeben, außerdem gibt es ein kleines Strandbad.

Alles eine Kostenfrage

Ein neuer Brunnen, mit dessen Hilfe der See mit Grundwasser aufgefüllt werden sollte, kostete insgesamt rund 100.000 Euro, hieß es weiter in der Antwort des Senats. Leider ist das Wasser demnach aber zu stark mit „leichtflüchtigen Kohlenwasserstoffen“ belastet, so dass derzeit an einem Konzept zur Reinigung des Grundwassers ab dem kommenden Jahr gearbeitet wird. Seit Mitte August wird auch normales Leitungswasser eingeleitet.