Der Grund ist, dass deutlich mehr Wahllokale und Briefwahllokale geplant sind als üblich, weil am gleichen Tag Wahlen zum Deutschen Bundestag, zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen anstehen.

Volksentscheid steht für Berlin-Wahlen an

Hinzu kommt möglicherweise der Volksentscheid „Deutsche Wohnen & Co enteignen“, wenn die Initiative dazu ausreichend Unterschriften sammeln kann. Die Landeswahlleiterin wirbt aus diesem Grund auch bei den 57.950 Berlinerinnen und Berlinern, die am 26. September erstmals wählen können, darum, sich als Wahlhelfer zu engagieren. Die Erstwähler erhalten in den kommenden Tagen einen Brief mit einem Flyer, der über Aufgaben im Wahlvorstand eines Wahllokals oder bei der Briefwahl informiert.
Er enthält den Angaben zufolge auch einen QR-Code, mit dessen Hilfe Interessierte ihre Bereitschaft zur Übernahme des Ehrenamtes erklären können. Für die Arbeit am Wahltag erhalten Wahlhelfer 60 Euro beziehungsweise 50 Euro im Briefwahlvorstand. Grundsätzlich ist es möglich, mit einer Freundin oder einem Freund im gleichen Wahlvorstand eingesetzt zu werden.
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